Unsere Arbeit im Cauca & der Beginn des Unternehmens

Im Jahr 2018 als Michael und Max sich in England kennenlernten, erzählte Michael, Max von seiner Vision den Menschen in seiner Heimat Cauca dabei zu helfen, Kaffee zu einem fairen Preis verkaufen zu können, sowie den Menschen in Europa den besten Kaffee zu bieten.
Darum taten sich die beiden zusammen und begannen einen Plan auszuarbeiten.  Die Anfangsschwierigkeit bestand darin das Michaels Wohnsitz im Süden Englands lag und Max eigentlicher Wohnsitz sich in einer Kleinstadt in Deutschland nahe der niederländischen Grenze befand. Durch den Brexit wurde der Plan des EU-weiten Vertriebes ebenfalls nicht einfacher. 
Diese Probleme waren jedoch um einiges einfacher zu realisieren, als den Aufbau eines Lagerhauses in der Konflikt-geplagten Region Cauca.

Die Tücken der Region Cauca

Als allererstes musste ein Lagerhaus errichtet werden, was in einer recht gefährlichen Region wie Cauca nicht allzu einfach war. Die Bewohner der Region leiden seit Jahrzehnten unter lokalen Konflikten, die durch bewaffnete Gruppierungen und Drogenkartelle entstehen.
Sich in diesem Gebiet unauffällig als nicht ansässiger aufzuhalten und zu bewegen kann bereits gewisse Schwierigkeiten mit sich bringen.
Jedoch wird es noch um einiges schwieriger, wenn versucht, ohne viel Aufsehen zu erregen, Baumaterialien zum Bau eines Lagerhauses samt umliegender Sicherheitsmauer  zu errichten.

Der Ausbau unseres Vorhabens

Durch den Vertrieb unseres Kaffees erhoffen wir uns, die Arbeiten in Kolumbien voran treiben zu können, um weitere Projekte verwirklichen zu können, wie beispielsweise die Unterstützung der Landwirte bei Lagerung und Verarbeitungsprozessen, was zur Steigerung der Qualität beiträgt. Momentan Plannen wir, unsere erste Lieferung von den Bauern vor Ort zu verkaufen, um ihnen direkt zu helfen.

Unsere erste Auseinandersetzung mit einer bewaffneten Gruppierung.

Trotz all unserer Bemühungen, unser Vorhaben so geheim wie möglich zu halten, gelang es einer bewaffneten Gruppierung  (FARC) uns, sowie unsere befreundeten und verwandten Kaffeebauern ausfindig zu machen und zu erpressen.
Ihr Ziel war es uns zu erpressen, um so an Geld zu gelangen für ihren Kampf gegen die kolumbianische Regierung. 
Durch Drohanrufe sowie bewaffnete Besuche bei unseren Kaffee Bauern vor Ort, versuchten sie uns einzuschüchtern.

Die erste Auseinandersetzung

Es begann im Sommer 2019, als Michael von seinem Onkel angerufen wurde, der ihn darüber informierte, das eine bewaffnete Gruppe auf seiner Kaffee-Plantage aufgetaucht war und ihn zwang uns mitzuteilen das wir ihnen Gelder zukommen lassen müssten, da sie sonst den Kaffeebauern Schaden zufügen würden.
Da Michael glücklicherweise Verwandte im Militär hatte, war es uns möglich, mit dessen Hilfe, die Gruppierung recht schnell wieder aus unserem Gebiet zu vertreiben.
Uns ist natürlich bewusst das dies wahrscheinlich nicht der letzte Besuch dieser Art sein wird, und versuchen uns daher bestmöglich abzusichern.